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Monthly Archives: August 2020

Kontemplative Fotografie Vera Wolber

das Wichtigste im Überblick

Ihr Thema an unserem Clubabend: KONTEMPLATIVE FOTOGRAFIE

Liebe Fotofreunde! Mit Vera Wolber wird der virtuelle Clubabend Montag, dem 26. 10., 19:00 Uhr, zu einem Baustein für die persönliche Bildfindung und reiht sich damit in die Beispiele ein, die uns gerade in diesem Jahr durch Gastautoren geboten wurden und werden. Als Fotografin ist Vera keine Unbekannte! Sie ist beruflich in Koblenz verortet. Ihre Bilder, Bildvorstellungen, die Ausdruckskraft Ihrer Arbeiten sind in sozialen Medien, persönlichen Bildbänden, auch in bisherigen Ausstellung bekannt geworden. Wer schon mal stöbern will, hier ein Link.  https://www.vwfotografie.de

Ihr Thema an unserem Clubabend: KONTEMPLATIVE FOTOGRAFIE

Das Adjektiv kontemplativ bedeutet „beschaulich“, „untätig“ oder „besinnlich“. Eine kontemplative Stimmung ist von ruhigem, fast meditativem Charakter geprägt und eine Zeit der Besinnung und Beschäftigung mit geistigen Inhalten (nach //neueswort.de). Bedeutende Vertreterin ist die Architektin und Fotografin Hiltrud Enders, Düsseldorf.

Jurierung FCKO_B

das Wichtigste im Überblick

 

Zeitraum 25.05.2020 – 18.08.2020

Ablauf
 

Sie finden hier alle Bilder aus dem zweiten Jurierungsblock (FCKO-B) 

Passwort siehe E-Mail

Die Bilder wurden  in Gruppen von jeweils 20 Bildern zusammengefasst. Es gibt 6 Gruppen. 

Im Vollbildmodus können Sie sich nur innerhalb einer Gruppe von Bildern bewegen. Um die Gruppe zu wechseln, müssen Sie den Vollbildmodus verlassen (rechts oben im Bild (X) ). Um die nächste Gruppe auszuwählen, verwenden Sie bitte die numerischen Schaltflächen direkt unter der Bildergruppe.

Im Vollbildmodus finden Sie links unten im Bild den Bildtitel und eine Bild-Laufnummer (Autoren Bildnummer). Beides ist auch in Ihrer Jurierungsliste verzeichnet.    

Jurierungsliste

Finden Sie in der E-Mail bzw im Anhang zur E-Mail (bevorzugt). 

Wertung 

Im nächsten Schritt tragen Sie bitte in der korrespondierenden E-Mail Ihre  Wertung hinter den Bildtiteln oder in die Excel Tabelle im Anhang zur E-Mail ein.

Schicken Sie diese Mail (bzw. den Anhang ) an  uns zurück. Danke !!(walter.nussbaum@t-online.de oder hewako@web.de )

Wir jurieren im Club  nach einem 10 Punkte System, wobei  1  gering  und 10 sehr gut bedeutet. Nutzen Sie bitte das Bewertungsspektrum voll aus. Danke! 

 Hier eine kleine Orientierungshilfe: 

Nicht das Motiv sondern die fotografische Umsetzung ist entscheidend für die Qualität
eines Bildes!
Bilder, die für eine Auszeichnung vorgesehen sind, dürfen keine wesentlichen
Gestaltungsmängel aufweisen!
Schlechte Bilder, abzulehnen (1-3 Punkte) 
 Permanent wiederkehrende gleiche Motivinterpretationen, keine Bildideen
 Schwere technische Mängel, Schärfe, Belichtung, Ausarbeitung, usw.
 Experimente und Photoshop-Spielereien ohne Sinn.
Mittlere Bilder, nur gut für Annahmen (4-6 Punkte) Gute Idee, aber Gestaltungsmängel.
 Experimentelle neue Gestaltung, aber irgendwie nicht gelungen, unausgewogen.
 Offensichtliche Plagiate oder Workshopfotos, aber trotzdem gut gemacht.
 Gute Maschenbilder (Bilder/Bildwiederholungen von gängigen Motiven)
 Gute Bilder, die im Mainstream liegenGute Bilder, auszeichnungswürdig (7-10 Punkte) Die Thematik ist neu und die Gestaltung überzeugt.
 Die Umsetzung eines Themas ist neu, so bisher noch nicht gesehen und ungewöhnlich,
dazu überzeugend gestaltet.
 Das habe ich zwar schon einmal ähnlich gesehen, aber es ist erneut überzeugendAus unserem DVF Handbuch  https://www.dvf-fotografie.de/seiten/downloads.html

Vorbereitung unseres Clubabend 14.09. (ZOOM)

das Wichtigste im Überblick

 

Liebe Fotofreunde unseres ersten „Treffen im Freien“ in diesen Corona-Zeiten!

(Auszug meines Mails vom 31.07.) ………….

Mit dem Clubabend Montag 14.09.2020 bewegen wir uns im Rahmen der üblichen Treffen am 2. und 4. Montag im Monat.  Diesmal erneut virturell auf der Plattform ZOOM. Das Abendthema ist die Vorführung und Besprechung der Bilder vom „Treffen in Freien“ in Mendig. Dazu legt bitte Eure Auswahlbilder in die DropBox bis Sonntag, 06.09.2020. Ich werde dann die Box für eine Bildvorführung vorbereiten. Wie in die DropBox legen?

 
Der Link muss kopiert und dann im Suchfeld des Internetservers (Firefox, Google, pp.) eingefügt werden. Nicht ungeduldig werden. Bei mir dauerte es etwas bis ich starten konnte.

Der Link führt zur Ablage Eurer Bilder. Dazu müssen Eure Bilder von Euch hochgeladen werden (vom eigenen Rechner „Upload“). Wenn alle vorgesehenen Bilder dann in der Dropbox liegen, Dropbox-Seite und/oder der Serverzugang geschlossen wurde, erhalte ich eine automatisch eine Meldung. Gerne könnt ihr mir auch eine kurze Nachricht (Mail oder über WhatsApp) geben, auch dann, wenn Ihr ein Problem haben oder vermuten solltet. Danke!

Noch ein Hinweis an Ludwig, da er möglicherweise mit „technischen Problemen“ zu kämpfenn hat: Deine Bilder hole ich bei Dir rechtzeitig persönlich per Stick.

Es grüßt Euch herzlich

Euer eckhard

Schwarzweiß Schnell + knackig

MO-Treffen vom 06.07.2020 Protokoll

das Wichtigste im Überblick

Protokoll zum Mo-Treffen vom 06.07.2020
Teilnehmer:  Klaus Klein, Christine und Walter, Hannelore und Joachim Bliemeister, Helmut, Adolf, Jörg, Helga, Andreas, Jürgen , Eckhard, Joachim Hanner, Karl Weiner, Annelies, Rüdiger Schmidt, Mechthilde;

Einziger Tagesordnungspunkt des Abends:


Bildkomposition. Referent: Klaus Klein, Vorsitzender des „Kunstspektrum Bingen“.


Herr Klein, der Vorsitzende des Kunstspektrums Bingen, präsentiert seinen Vortrag zum Thema „Bildkomposition“. Der künstlerische Autodidakt benutzt zur Anschauung Fotos des FCKO von dessen Projekt „Rhein!Romantik?“.
Herrn Klein geht es darum, den formalen Aufbau von Kunstwerken sowie die Beziehung der Gestaltungselemente zu erklären und darzustellen. Bei der Anordnung der bildnerischen Formen untereinander spielen diverse Gesichtspunkte eine Rolle:
Linien (vorhandene und gedachte in einem bestimmten Winkel), Proportionen der Gegenstände, Perspektive, Fluchtpunkte, Licht, Farbe, Kontrast, goldener Schnitt.
Herr Klein zeigt auf einer Folie die geometrischen Grundformen Kreis, Rechteck, Quadrat und Dreieck. Aus diesen Formen – bzw. Teilen von ihnen – gestaltet er unter Zugabe von passenden Farben ein Wüstenmotiv mit einer Moschee und Reitern auf Kamelen.
Zur Besprechung der Bilder (Auswahl):
– Schwan: Diagonale verbesserbar. Das Motiv rutscht rutscht unten aus dem Bild heraus.
– Verzerrte Burg: Der Effekt überlagert die Bildaussage.
– Geschwungene Rheininsel: Objekt liegt voll im Goldenen Schnitt. Motiv sehr ansprechend, harmonisch und konzentriert. Perfektes Bild.
– Kirche: Der Effekt ist ausgewogen und betont die gotische Struktur; die Fenstergruppe ist dezentral angeordnet; gute hell-dunkel Kontraste.
– Primel: Für Herrn Klein sitzt das Hauptmotiv zu sehr in der Ecke. Er schlägt einen neuen Bildausschnitt mit der Diagonalmethode vor.
„Die starken Punkte befinden sich nach der Diagonalmethode (Edwin Westhoff) oft bis auf einen Millimeter genau auf einer der Diagonallinien von 45 Grad aus einer der vier Ecken des Bildes. Im Gegensatz zu den anderen Kompositionsregeln wie der Drittel-Regel und dem Goldenen Schnitt legt die Diagonalmethode kaum Wert auf die Stellen, wo die Linien sich kreuzen und erlaubt, dass ein starker Punkt sich auf einer willkürlichen Position auf der Diagonallinie befindet. Solange die Einzelheiten sich auf den Linien befinden, ziehen sie die Aufmerksamkeit an sich.“

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Diagonalmethode


– Herr Klein´s Sichtweisen führen zu einer angeregten Diskussion mit den Sichtweisen der Fotografen. Dies zeigt sich besonders bei dem Bild mit dem grünen Bagger: Während Herr Klein den Bagger in den Goldenen Schnitt setzt (61,8 % zu 38,2%) und dafür den unteren Bereich des Bildes erweitert sowie das Geländer stark reduziert, erreicht er eine harmonische Bildaufteilung. Aus Sicht der Fotografen geht aber dadurch die Dynamik des Bildes und die Wirkung der Baggerfunktion eher verloren.
– Spiegelung des Reiters in der Gondel: Das Bild wirkt durch die 50:50-Aufteilung eher als 2 zusammenhanglose Bilder. Herr Klein empfiehlt, diese Bereiche mit Kulissenwirkung stärker zu verbinden.
– Denkmal der Loreleifigur: Herr Klein konstatiert, dass die fotografierten Körperteile keine Verbindung zum Körper haben. Er verändert das Bild so, dass er die Hand in die Diagonale setzt und so ein bildliches Dreieck entstehen lässt, das eine geschlossene Harmonie ausdrückt.
– Hochwasser mit umspülter Bank und Stab: In diesem Bild gibt es nach Herrn Klein zwei „Könige“. Das Auge weiß nicht, „welchem König es dienen soll“. Ein Objekt im Bild ist sinnvoller.
– Strandleben am Rhein > Burg in der Ferne, Herrenhaus, Sonnenschirm: Diese drei Motive verlieren sich im Bild und haben als Objekte keine sinnvolle Verbindung.
– Wasserspiegelung unter Brücke: Dieses Bild bedarf keines kompositorischen Aufbaus und besticht einfach durch seine Formen und drei Hauptfarben.
Herrn Klein gelingt es mit seiner professionellen Präsentation die Sichtweise malerischer Komposition den Fotografen sehr ausführlich darzulegen und auf die Notwendigkeit sinnvoll verknüpfter und komponierter Bildelemente hinzuweisen. Für die Fotografen ist es bedeutsam zu bemerken, dass ein Bild kompositorisch sehr ansprechend und ausgewogen sein, es aber dadurch auch an Dynamik verlieren kann. In einem Bild sollte sich die Intention des Künstlers durch dessen Komposition klar ausdrücken.


Protokoll: Helmut Wagner