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40 Jahre Foto-Club-Koblenz

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Mitglieder (1996)_V2

 

 

1956 – 1996

40 Jahre Foto-Club Koblenz heißen 40 Jahre (organisierte) Amateurfotografie in Koblenz. 1956 wurde hier der erste Fotoverein gegründet und blieb einige Jahre auch der einzige, bis sich durch Zellteilung neue Fotogruppen bildeten, die alle auf den Stammbaum Foto-Club direkt bzw. indirekt zurückgehen. Heute ist er von den drei Vereinigungen in Koblenz nicht nur die älteste, sondern auch die größte und erfolgreichste. Seit Jahren gehört er zur Spitzengruppe im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz des Deutschen Verbandes für Fotografie.

1. Die Gründerzeit

Die Anfänge der Clubgeschichte fielen zusammen mit dem Aufschwung, den die Fotografie technisch und kulturell in der Nachkriegszeit erlebte. Das Interesse an dieser „Volkskunst“ bescherte auch den Volkshochschulen viele Teilnehmer an ihren Fotokursen. An der VHS Koblenz lehrte mit Albrecht Klauer-Simonis (Maler und Fotograf) ab 1952 ein Dozent, der für ambitionierte Amateurfotografen 40 Jahre als Katalysator wirkte. Einige Teilnehmer der Foto-Arbeitsgemeinschaft wollten aber nicht nur theoretisch über Kunst und Fotografie reden, sondern mit ihren Fotos an Wettbewerben teilnehmen und vor einer Jury bestehen. Sie traten deshalb bereits Anfang der 50er Jahre mit ihrer Foto-AG dem Verband Deutscher Amateurphotographen-Vereine (VDAV) bei. Sie organisierten 1952 die erste Landesfotoschau des Gaues Rheinland in Koblenz.

Schließlich trennten sie sich von der Foto-Arbeitsgemeinschaft der VHS. Die Gründungsmitglieder waren Fritz Ganzhübner, Helmut Haupt, Heinrich Hoffmann, Franz Kröber, Hans-Walter Rech, Hans Scholl und Heinrich Wolf. Zum ersten Vorsitzenden wählten sie Heinrich Wolf, der dieses Amt 26 Jahre innehatte und in seiner Person den Foto-Club repräsentierte, bis er aus Gesundheitsgründen den Vorsitz abgab. Von den sieben Gründungsmitgliedern sind heute noch Fritz Ganzhübner und Heinrich Hoffmann aktiv. Sie verkörpern die Kontinuität des Vereins und stehen stellvertretend für die Treue seiner Stamm-Mitglieder.

2. Das Clubleben

Der Foto-Club ist allmählich gewachsen. Das gilt auch für die Mitgliederentwicklung. 1966 zählte er erst 9 Mitglieder, nach 20 Jahren verdoppelte sich der Stamm auf 18, und nach 40 Jahren beläuft er sich auf 26 Mitglieder. Die Hälfte der Vereinsmitglieder wurde bereits mit der silbernen Treuenadel des Verbandes für mindestens 20jährige Mitgliedschaft im VDAV/DVF ausgezeichnet. Gleichzeitig konnten in den letzten 10 Jahren aber 11 neue Mitglieder gewonnen werden, die für eine Verjüngung des Clubs sorgten und den Altersdurchschnitt auf 53 Jahre senkten. Das Altersspektrum reicht von 19 bis 79 Jahren.

Mehr als die Hälfte aller Mitglieder hat gleichzeitig oder vorher einen Fotokurs bei der VHS besucht. Aus diesem Potential schöpft der Foto-Club überwiegend seinen „Nachwuchs“. Seit 1968 stellt der Foto-Club auch drei Dozenten für die Foto- und Dunkelkammerkurse der VHS. So bleibt die „Nabelschnur“ zwischen VHS und Foto-Club erhalten – zum gegenseitigen Vorteil.In den letzten 40 Jahren sind viele Fotogruppen gebildet und wieder aufgelöst worden, aber der Foto-Club Koblenz ist weiter quicklebendig. Worin besteht das Erfolgsgeheimnis des Vereins, der seine Mitglieder im Schnitt immerhin 16 Jahre an sich bindet? Im Mittelpunkt steht immer noch die Auseinandersetzung mit der Fotografie, die in den letzten 40 Jahren eine Reihe von Veränderungen in technischer und gestalterischer Hinsicht erfahren hat. Ein Club muß diesen Wandel mitvollziehen und seine Attraktivität für seine Mitglieder behalten. Andererseits setzt sich ein Verein aus den unterschiedlichsten Charakteren zusammen, die verschiedenen Altersgruppen angehören, aus verschiedenen Berufen kommen und deshalb ganz unterschiedliche Interessen und Erfahrungen mitbringen. In diesem Wechselspiel zwischen dem Ganzen und seinen Teilen spielen sich dynamische Prozesse ab, die vom Vereinsvorstand und den Club-Mitgliedern viel Einfühlungsvermögen und Toleranz erfordern. Das Clubleben verläuft nicht nach Satzung oder gar Gesetzen, sondern folgt „ungeschriebenen“ Verhaltensmustern. Zu den Grundsätzen unseres Clubs gehört, daß der Vorstand keinen Zwang ausübt. Dies gilt z.B. bei der Aufnahme neuer Mitglieder, die sich weder einer „fotografischen Aufnahmeprüfung“ unterziehen noch unter Druck an den Wettbewerben auf Club-, Bezirks-, Landes- oder Bundesebene beteiligen müssen.

Zweitens gibt es keine Vorschrift, womit sich der einzelne fotografisch auseinanderzusetzen hat. Jeder soll – fotografisch gesehen – nach „seiner Façon selig werden“. Fotografen gelten als ausgesprochene Individualisten und bleiben es auch als Vereinsmitglieder. Sie bringen ihre Talente und Erfahrungen in den Verein ein, wovon schließlich alle profitieren. Ziel des Vereins ist es, jeden einzelnen in seiner fotografischen Entwicklung zu fördern und zu stützen. Der Verein hat deshalb in der Vergangenheit alle Aktivitäten seiner Mitglieder wohlwollend begleitet, die über den eigentlichen Rahmen eines Amateurclubs hinausgingen, wie z.B. die Mitarbeit bei Tageszeitungen (Wolf, Israel), die nebenberufliche Tätigkeit als Fotografen (Ganzhübner, Osinski), die Beteiligung an Gruppen- und Einzelausstellungen (Langner, Ganzhübner, Wolf), an externen Wettbewerben wie z.B. „Die Blende“ des Zeitungsverlegerverbandes (Langner, Nathem, Ochmanski, Reichel), an internationalen Fotowettbewerben und -ausstellungen (Ochmanski) sowie die Illustrierung von Zeitschriften und Büchern (Wolf, Ganzhübner, Langner) bis zur Herausgabe eigener Bücher (Heinrich Wolf, Martin Wolf, Langner). Das Wir-Gefühl wird gestärkt durch Gemeinschaftserfolge wie auch durch gemeinsame Aktivitäten bei Ausstellungen und Exkursionen. Nicht unerwähnt soll die soziale Komponente bleiben, wozu neben Familientreffen, Feiern und Empfängen auch gemeinsame Foto-Ausflüge gehören.

Das Vereinsleben spielte sich anfangs im Jahre 1956 noch im familiären Rahmen der Gründungsmitglieder ab, dann in Cafés und Gaststätten, bis der Verein sich jahrelang im Görreshaus traf. Nach dem Verkauf des Hauses Ende der sechziger Jahre zogen wir von Ort zu Ort in schnellem Wechsel: Vom Evangelischen Gemeindezentrum über Schulräume in der Thielen-Schule in das Dachgeschoß der Pfarrgemeinde Herz-Jesu. Separate Räume für unsere Clubabende fanden wir Ende der siebziger Jahre im Haus der Begegnung am Zentralplatz, wo wir endlich eigene Gebrauchsgegenstände wie Projektor und Leinwand unterstellen konnten.

Dank der Initiative von Joachim Herden gelang es schließlich 1987, eigene Clubräume anzumieten. Im historischen Gebäude „Unterm Stern 6“, herrlich gelegen am Moselufer, hatten wir ideale Bedingungen mit einem Versammlungsraum von 22 qm, Toilette und einem Dachraum, der sich als Dunkelkammer und Lagerraum nutzen ließ. Die Stadtwerke berechneten uns einen Mietpreis, der für unseren Club gerade noch tragbar war, aber den Vereinsbeitrag von 84 auf 200 DM hochtrieb. Hier konnten wir uns acht Jahre wohlfühlen. Die Dunkelkammer wurde 1989 eingerichtet, eine Foto-Bibliothek aufgebaut und der Versammlungsraum gleichzeitig als Foto-Galerie für Wechselausstellungen genutzt. Wegen Eigenbedarfs der Stadtwerke mußten wir kurzfristig im Februar 1995 diese Räume aufgeben. Wieder gingen wir auf Suche und prüften viele Alternativen als Ersatz. Manfred Perneg verdanken wir, daß wir nach relativ kurzer Zeit noch im Oktober 1995 neue Räumlichkeiten in einem Nebengebäude der Königsbacher Brauerei beziehen konnten. Obwohl wenige Quadratmeter kleiner, blieb neben dem Versammlungsraum Platz für die Einrichtung einer Dunkelkammer.

3. Ausstellungen

Zu den Höhepunkten im Vereinsleben zählen Planung und Durchführung von Ausstellungen, besonders dann, wenn sie über den Rahmen des Clubs hinaus ein überregionales Ereignis darstellen, wie die Durchführung einer Landesfotoschau. Die erste veranstaltete der Club 1962 im Kurfürstlichen Schloß in Koblenz unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Peter Altmeier. Die Mitglieder beschlossen vorher, dem Verein einen neuen Namen zu geben, nämlich Foto-Club Koblenz, konnten sich aber nicht dazu durchringen, einen rechtsfähigen Verein zu bilden. Solch eine Veranstaltung erforderte das Engagement aller Mitglieder und führte zur Trennung von „Mitläufern“, die – auch das finanzielle – Risiko scheuten.Fast 20 Jahre dauerte es, bis im Jahre 1981 wieder eine Landesfotoschau in Koblenz stattfand. Veranstaltungsort war diesmal das Haus Metternich, das bis dahin den Künstlern der AKM als Ausstellungsstätte vorbehalten war.

Deshalb mußte viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, bis wir von Oberbürgermeister Willi Hörter die Einwilligung erhielten, im Künstlerhaus Metternich die Landesfotoschau Œ81 zu veranstalten. Die Amateurfotografie hatte sich damit in Koblenz „emanzipiert“.
1988 gab die Landesfotoschau ihr Debut in einem Einkaufszentrum, was unter den Verbandsmitgliedern nicht unumstritten war, aber ein hohes Publikumsinteresse fand: Über 100000 Besucher sahen die Bilder im Löhr-Center.

Der Foto-Club war Mitveranstalter der Vereine aus dem Bezirk Mittelrhein-Mosel und stellte den Ausstellungsleiter. 1993 schließlich war es eine Arbeitsgemeinschaft der drei Koblenzer Fotovereine, die die Landesdiaschau im Bundesarchiv ausrichtete. Außerdem wurden 1976 und 1984 zwei Bezirksausstellungen in der Dresdner Bank in Koblenz durchgeführt.
Neben den gemeinsamen Fotoausstellungen mit den ausländischen Partnervereinen sind noch drei Vereinsausstellungen hervorzuheben. Die originellste installierten 1958 die Gründungsväter als „Fotos an der Wäscheleine“ in den Rheinanlagen. 1987 hatte eine Ausstellung ein einziges Gebäude zum Gegenstand, nämlich das Hochhaus der DEBEKA. Die Ausstellung wurde den Mitarbeitern und Gästen der Versicherung in ihrem eigenen Foyer präsentiert. Im Nachgang zur 2000-Jahr-Feier der Stadt Koblenz wurde 1993 eine Ausstellung in der Sparda-Bank „Koblenz 2001“ genannt und nur dem Thema Koblenz gewidmet.

4. Annahmen, Urkunden und Medaillen

Ganz im Sinne der Gründungsväter beteiligte sich der Foto-Club Koblenz erfolgreich an Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene. Gleich im Gründungsjahr 1956 gelang mit Fotos von Helmut Haupt, Hans-Walter Rech und Heinrich Wolf der Einstieg bei der Bundesfotoschau in Ludwigshafen. Seitdem waren viele Koblenzer Autoren auf Bundesveranstaltungen vertreten. Heinrich Wolf wurde 1965, Ludwig Langner 1971 und 1977 und Gerd Ochmanski 1974 und 1980 für dreimalige Annahmen innerhalb von sechs Jahren mit der Goldenen Leistungsmedaille ausgezeichnet. Ab 1978 werden für Erfolge auf Bundesebene Retina-Punkte vergeben. Hier liegt Gerd F. Ochmanski an 9. Stelle der Rangliste der deutschen Spitzenfotografen. Er ist mit 25 Retinapunkten auch Träger der Retina in Silber. Bis heute erzielten Autoren unseres Clubs 66 Retina-Punkte. Auf der Bundesfotoschau 1991 in Siegen belegte der Verein den 7. Platz in der Wertung der Deutschen Clubmeisterschaft. Diese Plazierung ist auch das Mit-Verdienst des jungen Fotografen Benedikt Langner, der als zweitbester Jungfotograf Deutschlands ausgezeichnet wurde, ein Erfolg, den er 1994 bei der Bundesdiaschau anläßlich der Photokina wiederholen konnte.

Auf Landesebene belegte der Club ab Mitte der 70er Jahre Spitzenplätze besonders dann, wenn er Veranstalter oder Mitveranstalter war. Nicht wiederholbar ist das Ergebnis der Landesfotoschau 1981. Mit 18 Autoren und 49 Annahmen, 3 Medaillen und 4 Urkunden stammten etwas mehr als 1/5 aller ausgestellten Fotos vom Foto-Club Koblenz. Bei der Veranstaltung von 1988 wurde ein zweiter Platz erreicht, ein Erfolg, der 1992 wiederholt werden konnte. Seit 20 Jahren schwankt das Ergebnis zwischen dem 1. und 5. Platz. Bei Fotoschauen waren wir erfolgreicher als bei den Diawettbewerben. Vielleicht sind Traditionen und Erfahrungen im Spiel, da die Ergebnisse in Schwarz-Weiß immer besser waren als in Farbe. Bis 1995 fuhren die Fotografen des Clubs insgesamt 284 Iris-Punkte ein, die auf Landesebene vergeben werden, und zwar ein Punkt für eine Annahme, 2 Punkte für eine Urkunde und 3 Punkte für eine Medaille. Gerd F. Ochmanski wurde mit der Iris in Gold (für mindestens 60 Irispunkte) ausgezeichnet. Außerdem errangen die Iris in Bronze (20 Irispunkte) Rüdiger Spangenberg, Manfred Perneg, Ludwig M. Langner und Herbert Kohtes. Einige Autoren wie Fritz Ganzhübner, Eckhard W. Schaust und Benedikt Langner stehen kurz vor dem Ziel, die Auszeichnung zu erhalten.

So ist es nicht überraschend, daß der Club auch bei den beiden ersten Bezirkswettbewerben, die seit 1978 regelmäßig unter der Leitung des Clubkameraden Eckhard W. Schaust durchgeführt werden, sehr erfolgreich abschnitt. In den beiden ersten Jahren siegte Rüdiger Spangenberg. Bis auf wenige Ausnahmen belegten die ersten zehn Plätze Vertreter des Foto-Clubs. Doch die Konkurrenz macht dem Club inzwischen das Siegen nicht mehr so leicht. Manfred Perneg gelang es 1987, Ludwig M. Langner 1992 und – ganz aktuell – Herbert Kohtes 1996, die Bezirksmeisterschaft nochmals zu erringen.

Die Teilnahme an der Süddeutschen Fotomeisterschaft war eher sporadisch. 1980 gab es für den Verein das beste Resultat mit einem 1. Platz in der Schwarz-Weiß-Wertung, woran Eckhard W. Schaust mit seinem 3. Platz maßgeblichen Anteil hatte.

International hat sich der Club bzw. Seine Mitglieder bis auf eine Ausnahme sehr selten beteiligt. Diese Ausnahme hat einen Namen, Gerd F. Ochmanski, der den Club in der Statistik der internationalen Erfolge des VDAV/DVF allein sehr erfolgreich vertrat. Der Lohn seiner Anstrengungen waren Auszeichnungen in Form von Urkunden, Medaillen und Ehrenpreise sowie die Ehrentitel AFIAP (1976), EFIAP (1980) und PSA (1986).

5. Foto-Partnerschaften des Foto-Club Koblenz

Die Geschichte des Foto-Club wäre unvollständig ohne die Darstellung der Entwicklung der Foto-Partnerschaften zu den Clubs aus den Partnerstädten der Stadt Koblenz: 1. Nevers (seit 1963), 2. Haringey (1968), 3. Norwich (1978), 4. Maastricht (1983). Die „Väter“ dieser Städtepartnerschaften verfolgten die Idee, nicht nur eine Begegnung der Verwaltungen zu organisieren, sondern die Völkerverständigung in der Bevölkerung zu verankern, d.h. Schulen, Vereine und Clubs miteinzubeziehen. Hier hat das Kulturamt auch an Foto/Filmclubs gedacht, weil die Fotografie eine Bildersprache ist, die keiner Übersetzung bedarf und international verständlich ist.

Muswell Hill Photographic Society, Haringey
Die älteste Fotopartnerschaft kam 1967 durch eine Anfrage des Präsidenten der Muswell Hill Photographic Society zustande, die das Kulturamt an Heinrich Wolf weitergab. Nach den ersten Briefen wurden ein Jahr später Bilder und Dias ausgetauscht. 1969 nahm der technische Leiter des Clubs, Ludwig Langner, eine London-Reise zum Anlaß, dem Club im Stadtteil Haringey einen Besuch abzustatten, der in dieser Zeit seine Jahresausstellung eröffnete. Dieses Treffen diente der persönlichen Begegnung und dem Einblick in die Unterschiede zwischen englischer und deutscher Amateurfotografie. Bei dieser Gelegenheit wurden gemeinsame Vorhaben besprochen, die 1970 zur ersten Gemeinschaftsausstellung in Koblenz anläßlich eines Freundschaftstreffens beider Städte führten.

Promotor dieser Partnerschaft war von Anfang an Fred Neuner, ein gebürtiger Wiener, der später einen Freundschaftskreis Koblenz-Haringey in Haringey ins Leben rief und 1979 zum Bürgermeister gewählt wurde. 1971 überreichte uns Mrs. Morfill (die spätere Ehefrau von Fred Neuner) anläßlich eines Koblenz-Besuchs einen Pokal, der heute noch als Wanderpreis für den Clubmeister jährlich neu vergeben wird.

Ein Höhepunkt der Foto-Partnerschaft war die erste Themen-Ausstellung beider Clubs in der Zentralbibliothek in Haringey. Unter dem Titel „Life in our Town“ eröffnete der Koblenzer Oberbürgermeister Willi Hörter zusammen mit seinem Amtskollegen die Ausstellung, die je 50 Fotos von beiden Seiten umfaßte. Vom Foto-Club Koblenz nahmen der 1. Vorsitzende Heinrich Wolf und der technische Leiter Ludwig Langner an der Veranstaltung teil. Im folgenden Jahr wurde die gleiche Ausstellung auch in der Stadtsparkasse Koblenz gezeigt. Das Erarbeiten von Themen spielte auch in den folgenden Jahren eine Rolle: „at work“ hießen die Ausstellungen 1977 in der Bibliothek in Haringey und 1978 „Menschen bei der Arbeit“ in der Sparkasse Koblenz. Die Partnerschaft steht und fällt oft mit Personen, genauer mit der Person Fred Neuners, unserem Verbindungsmann, der in den 80er Jahren aus dem Club austrat. Wir haben 1988 noch einen Kontaktversuch unternommen und die Muswell Hill Photographic Society zu einer Ausstellung aller unserer Partnerclubs eingeladen. Es erfolgte aber keine Reaktion auf unser Schreiben.

Fotogroep Maastricht

1976 bahnte sich eine weitere Fotopartnerschaft an. Nachdem der Foto-Club sich in jenem Jahr mit einer Fotoausstellung an einer Messe der Koblenzer Wirtschaft in einem Ausstellungszentrum in Maastricht beteiligte, meldete sich der Sekretär der Fotogroep Maastricht, Jan Th. Ter Horst, bei Heinrich Wolf und schlug ein gemeinsames Fotowochenende beider Clubs im Mai 1977 in der Eifel vor. 18 Personen aus Maastricht und 11 aus Koblenz verbrachten ein erlebnisreiches Wochenende in einem Hotel in Schalkenmehren. Auf dem Programm standen Fotowanderungen und -fahrten durch die Umgebung sowie die Vorführungen von SW-Fotos aus beiden Clubs. Höhepunkte waren die Darbietung von Überblendschauen von Guill Banser zum Thema „Sand“ und „Eifel“ von Rüdiger Spangenberg. Die bei dieser Gelegenheit gemachten Fotos und Dias wurden dem Partnerclub zur Bewertung geschickt. Hier erreichte Gerd Ochmanski mit einem Dia die höchste Bewertung der Koblenzer Fotografen.

Im Mai 1978 traf sich der Foto-Club mit den Freunden der Fotogroep in der Stadt Maastricht selbst. 14 Personen (darunter 5 Ehepartner) verbrachten ein angenehmes und interessantes Wochenende, das die Koblenzer Amateure fleißig dazu nutzten, den historischen Stadtkern von Maastricht fotografisch zu entdecken. Noch im gleichen Jahr kam die Fotogroep zum Gegenbesuch nach Koblenz. Neben der persönlichen Begegnung und einem Empfang der Stadt im Schöffenstübchen blieb noch genügend Zeit für die niederländischen Fotofreunde, die Stadt an Rhein und Mosel fotografisch zu erkunden. So reifte dann allmählich die Idee, die beiden Partnerstädte jeweils durch die Optik des anderen Clubs darstellen zu lassen. Das Jahr 1979 stand in Koblenz unter dem Motto „Begegnung mit den Niederlanden“. Im Rahmen vieler Veranstaltungen eröffnete der niederländische Botschaftsrat Jonkheer Boreel auch unsere Fotoausstellung „Koblenzer sehen Maastricht – Maastrichter sehen Koblenz“, die aus je 50 Fotos von je 9 Autoren beider Gruppen bestand. Alle Fotos wurden in Aluminium-Rahmen an den Wänden und Kuben in den Räumen und Schaufenstern der Handwerkskammer Koblenz präsentiert. Der Rhein-Zeitung war diese Ausstellung eine ganze Seite wert, gestaltet mit den Fotos aus Koblenz, gesehen von unseren holländischen Fotofreunden. Noch im selben Jahr wurde die komplette Ausstellung im Vereinslokal unseres Partnerclubs in der Aloysius-Schule in Maastricht gezeigt.

Zur 20-Jahr-Feier der Fotogroep fuhr 1980 eine Koblenzer Delegation nach Maastricht. 1981 beteiligte sich die Gruppe mit einer Kollektion an der Landesfotoschau im Haus Metternich. 1982 trafen wir uns wieder zu einem gemeinsamen Fototermin im Braunkohlenrevier und 1984 im Freilichtmuseum in Kommern/Eifel, jeweils auf halber Strecke zwischen Koblenz und Maastricht. 1985 feierte die Fotogroep ihr 25jähriges Bestehen mit einer großen Ausstellung in einer Kirche. Bei dieser Gelegenheit ernannte der Foto-Club Koblenz Jan Th. Ter Horst wegen seiner Verdienste um diese Foto-Partnerschaft zu seinem 1. Ehrenmitglied. 1989 beteiligte sich die Fotogroep an der Inter-Forum Œ89, die der Foto-Club aus Anlaß der „150 Jahre Photographie“ unter seinen Partnerclubs veranstaltete. 1990 beging die Fotogroep in Anwesenheit einer kleinen Koblenzer Delegation ihr 30jähriges Bestehen. 1995 machte der Foto-Club Koblenz seinen Jahresausflug in die Partnerstadt Maastricht, wo es zur Begegnung mit unserem Kontaktmann Jan van Duurling und seiner Frau kam, der aber seit kurzer Zeit kein Mitglied der Fotogroep Maastricht mehr ist.

Norwich & District Photographic Society

Die Kontakte zur Partnerstadt Norwich gingen von dort aus. Der Vorsitzende des Norman Camera Club, Chris Gordon, richtete 1981 eine Anfrage an das Kulturamt der Stadt Koblenz, die an den Foto-Club weitergeleitet wurde. Mit Ausnahme einer „Slide-Battle“ zwischen beiden Vereinen endeten die Beziehungen beider Vereine nach fünf Jahren in einer Sackgasse: Chris Gordon meldete unserem Kontaktmann die Auflösung seines Clubs. Diether Wettlaufer, Englischlehrer am Eichendorff-Gymnasium, hatte persönliche Kontakte zu Ron Courtney, Kunstlehrer an einem College in Attleborough, der sich seinerseits um eine andere Verbindung zu einem Fotoverein in Norwich bemühen wollte. Ron Courtney ebnete 1986 die Wege zur Norwich & District Photographic Society, einer renommierten, sehr alten Gesellschaft (fast 100 Jahre!). Die erste gemeinsame Aktion war eine „Slide-Battle“ (d.h. ein Austausch von Dias), die zunächst in Norwich und dann auch in Koblenz von einem befreundeten Fotoverein bewertet wurden. In beiden Fällen ging der Foto-Club als Punktsieger hervor.

Im Herbst 1988 beteiligte sich die NDPS mit einer Kollektion von Fotos im Rahmen einer Ausstellung „10 Jahre Partnerschaft Koblenz-Norwich“ im Löhr-Center, zu der die Ehepaare Courtney und Taylor persönlich nach Koblenz kamen. Der Foto-Club gab zu Ehren der Gäste in den neu angemieteten Clubräumen einen Empfang, der von den Damen unserer Mitglieder vorbereitet wurde.

1989 beteiligte sich die Norwich & District Photographic Society zusammen mit den Clubs aus Maastricht und Nevers an der Foto-Ausstellung „Inter-Forum Œ89“. Im Beisein des „alten“ Kulturdezernenten Hans-Peter Gorschlüter und der „neuen“ Kulturdezernentin Ingrid Bátori wurde die Ausstellung der vier Clubs eröffnet. Eine Jury hatte aus Norwich 16 von 30 eingesandten Fotos für den Wettbewerb ausgesucht. Die bei der Ausstellungseröffnung anwesenden Mitglieder des Vorstandes (David Button und Alan Taylor) entschlossen sich spontan, die gesamte Ausstellung (einschließlich Rahmen) in Norwich zu zeigen. So erlebte im Januar 1990 die „Inter-Forum Œ89“ ihren zweiten Auftritt.

Der Foto-Club wird seit 1988 regelmäßig zur Jahresausstellung der NDPS eingeladen, die zunächst im Castle-Museum und seit 1992 in der Kathedrale von Norwich stattfindet. Den Transport der Koblenzer Bilder nach Norwich übernimmt das Ehepaar Taylor, das auf dem Weg zu ihrem Skiurlaub regelmäßig in Koblenz Station macht. Der Beitrag aus Koblenz muß eine Jury passieren, die etwa die Hälfte annimmt und zwei bis drei Fotos mit Urkunden auszeichnet. 1992 stiftete die Norfolk and Norwich/Koblenz Friendship Association einen Wanderpokal, der erstmals von Diether Wettlaufer gewonnen wurde. In den folgenden Jahren errangen die Trophäe Diether Wettlaufer, Walter Büttner und Eckhard W. Schaust.

Zur Landesdiaschau, die von einer Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Fotovereine 1993 im Bundesarchiv ausgerichtet wurde, waren auch die Partnervereine eingeladen. Nur die NDPS beteiligte sich mit einer Kollektion von 46 Dias, die zumeist als Diaserien eingereicht wurden. Lediglich zwei Dias fanden Gnade vor der strengen Jury.

1994 wählte die NDPS die Partnerstadt Koblenz zum Ziel ihres Jahresausflugs. Eine 21köpfige Reisegruppe verbrachte vom 19. Bis zum 21. Juni abwechslungsreiche Tage in der Rhein-Mosel-Stadt. Am Ankunftstag gab der Foto-Club Koblenz im Weindorf ein Essen, am Sonntagvormittag standen gemeinsame Foto-Spaziergänge, am Nachmittag eine Schiffsreise von Boppard nach Koblenz sowie die Einladung zum Abendessen durch die NDPS auf dem Programm. Am Montagvormittag, nach einer von Diether Wettlaufer noch kurzfristig arrangierten Weinprobe in Winningen, traten die Gäste ihre Heimreise über Cochem und Monschau an. Ein Jahr später starteten 7 Personen des Foto-Club zum Gegenbesuch in die Partnerstadt, indem sie sich einer Reisegruppe des hiesigen Freundschaftskreises anschlossen. Sie wurden sehr herzlich von den Mitgliedern der NDPS empfangen, auf ihren Foto-Ausflügen betreut und zu einem festlichen Abendessen in einem Landgasthof eingeladen. Die Teilnehmer fotografierten sehr eifrig in Norwich und Umgebung, woraus Karl Stephan eine Dia-Überblendschau zusammenstellte. Auf der Jahreshauptversammlung des Freundschaftskreises wurde die Norwich-Schau erstmals mit großem Erfolg vorgeführt. Ein Foto-Wettbewerb unter den Reiseteilnehmern des Foto-Club war schon vorher entschieden worden. Als Sieger erhielten Andrea Jankowski, Ludwig M. Langner und Karl Stephan die von Günther Hahn ausgelobten Preise.

Die persönlichen Kontakte zwischen den Mitgliedern, die alljährliche Beteiligung an der Jahresausstellung der Norwich & District Photographic Society sowie der jährliche Besuch von Alan und Alison Taylor in Koblenz haben dazu beigetragen, daß die Verbindung zwischen dem Foto-Club Koblenz und der Norwich & District Photographic Society die lebendigste und fruchtbarste Foto-Partnerschaft darstellt. Über die Fotografie haben wir Freundschaft geschlossen.

Cine Photo Club Nivernais, Nevers

Die Verbindung des Foto-Club Koblenz zu Nevers geht auf die Initiative des Präsidenten des Freundschaftskreises Koblenz-Nevers, Dr. Hans-Wilhelm Stupp, zurück. Im Gegensatz zur Städtepartnerschaft ist die Fotopartnerschaft noch recht jung, weil die Kontakte erst im Jahre 1987 geknüpft wurden. Ein Jahr später bereits konnte der Foto-Club in der Hauptstelle der Sparkasse eine Ausstellung des Cine Photo Club Nivernais über die Partnerstadt Nevers präsentieren, alle Fotos in Schwarz-Weiß. Der Kulturdezernent Hans-Peter Gorschlüter und der Präsident des Freundschaftskreises eröffneten gemeinsam die Ausstellung.

Der Cine Photo Club nahm 1989 an der Ausstellung „Inter-Forum Œ89“ des Foto-Club mit einer Kollektion von 16 wiederum ausschließlich SW-Fotos teil. Ein Foto von Fabrice Audier wurde mit einem Ehrenpreis des Freundschaftskreises Koblenz-Nevers ausgezeichnet.

Der Cine Photo Club seinerseits lud den Foto-Club Koblenz ein, sich an der Eröffnungsausstellung der neuen Räume im Palais Ducal in Nevers vom 7.-31.12.1991 zu beteiligen. Mit einer Sendung von 15 Farbaufnahmen war der Club erstmalig in der französischen Partnerstadt vertreten.

Zu der 1993 in Koblenz stattgefundenen Landesdiaschau waren auch die Fotofreunde aus Nevers eingeladen, die aber absagten, weil der Schwerpunkt ihrer Arbeiten im Schwarz-Weiß-Bereich liegt.

Foto-Club Marina Buenos Aires (Argentinien)

Der Vorsitzende des Foto-Club Marina, Signor Martin Keskiskian, besuchte unser Clubmitglied Joachim Herden, der einige Jahre in der argentinischen Hauptstadt lebte und arbeitete. Er schlug ihm eine Partnerschaft seines Clubs mit dem Foto-Club Koblenz vor. Bei einem privaten Treffen überreichte er 1988 dem Vorsitzenden Ludwig M. Langner Clubwimpel und -plakette seines Vereins. Er beteiligte sich auch noch mit zwei Fotos an der „Inter-Forum Œ89“, ansonsten blieb es bei einer (privaten) Episode.

6. Ämter und Berufungen

In den Dienst der Volkshochschule Koblenz stellten die Clubmitglieder Kurt Behn, Ludwig Langner und Horst Osinski ihre fotografischen Erfahrungen und Kenntnisse, als 1968 die Leitung des Fotokurses vakant war. Nach dem Ausscheiden von Horst Osinski Anfang der 80er Jahre übernahm Herbert Kohtes die Leitung des Dunkelkammerkurses. Seit 1968 stellt also der Foto-Club Koblenz die Dozenten für den Foto- und Dunkelkammerkurs.

Daneben waren auch immer wieder Mitglieder bereit, ehrenamtliche Funktionen im Verband zu übernehmen. Bereits 1958 wurde Heinrich Hoffmann zum Bezirksleiter Mittelrhein-Koblenz gewählt, ein Amt, das er bis 1963 für die Vereine im hiesigen Bezirk wahrnahm. Nach einigen Jahren der Vakanz wurde Eckhard W. Schaust 1978 als junges Verbandsmitglied vom damaligen Landesverbandsvorsitzenden Walter Klein „entdeckt“ und anschließend von den Mitgliedervereinen zum Bezirksleiter gewählt. Mit viel Engagement, organisatorischem Geschick und Einfühlungsvermögen führt er sein Amt. Er dürfte mit 18 Jahren erfolgreicher Arbeit einer der ältesten, wenn nicht der dienstälteste Bezirksleiter des Deutschen Verbandes für Fotografie sein.

Als im Jahre 1991 der Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz nur noch aus dem Schatzmeister bestand und ein Landesverbandstag erfolglos Vorstandsmitglieder suchte, da waren zwei Clubmitglieder auf einer außerordentlichen Sitzung zur Wahl angetreten, um den Landesverband wieder funktionsfähig zu machen. Ludwig M. Langner übernahm den 1. Vorsitz und Herbert Lehmann das Amt des technischen Leiters. Beide übten in der Anfangsphase auch die Funktion der Redaktion des „Gegenlicht“, des Mitteilungsblattes des Landesverbandes, aus. Auf dem Verbandstag 1993 in Koblenz engagierte sich ein weiteres Clubmitglied als Redakteur. Peter Heinsch drückt dem „Gegenlicht“ seinen Stempel auf und macht das Informationsblatt zu einem der interessantesten im DVF. Mit ihm stammen drei von fünf Vorstandsmitgliedern des Landesverbandes vom Foto-Club Koblenz.

Als der Bundesverband einen neuen Redakteur für den „DVF-Report“ suchte, stellte sich 1995 Peter Heinsch wieder zur Verfügung. Das „DVF-Journal“, als Beilage der neuen Verbandszeitschrift „Photographie“, ist farbiger im wahrsten Sinne des Wortes geworden. Der Foto-Club Koblenz ist mit ihm und dem Landesverbandsvorsitzenden im Gesamtvorstand des DVF zweimal vertreten – auch das ist selten in der deutschen Foto-Amateur-Szene.

7. Jubiläumsausstellung

Die Jubiläumsausstellung soll eine doppelte Aufgabe erfüllen. In einem geschichtlichen Rückblick auf die letzten 40 Jahre bilden die Anfänge einen Schwerpunkt mit den Originalfotos aus der Zeit der Gründungsmitglieder. Gleichzeitig sollen aber auch die Veröffentlichungen der Fotos auf Plakaten, in Foto-Zeitschriften, Broschüren und Bücher verdeutlichen, daß die Grenzen der Amateurfotografie fließend sind. Allerdings haben die Mitglieder die Fotografie nicht als ihren Haupterwerb gesehen, können aber mit ihren Fotos durchaus mit den Profis konkurrieren.

Daneben sollen die Fotogeräte der 50er und 60er Jahre vorgeführt werden, die von unseren Mitgliedern benutzt wurden. Gute Fotos waren in jener Zeit noch stark von den technischen Möglichkeiten und dem Können der Fotografen abhängig. Viele Amateure erbrachten erwähnenswerte materielle Opfer für ihr geliebtes Hobby.

Die Stationen der fotografischen Entwicklung in den folgenden Jahrzehnten wird dargestellt an erfolgreichen Fotos, die mit Urkunden und Medaillen – auch auf internationaler Ebene – ausgezeichnet wurden. Außerdem wird an herausragende Clubausstellungen sowie an Einzelausstellungen einiger Clubmitglieder gedacht. Der Foto-Club im Presseecho, seine Partnerschaftsaktivitäten sowie Plakate runden das Bild von der Entwicklung des Foto-Club ab.

Die zweite Hauptaufgabe ist darin zu sehen, daß sich alle Clubmitglieder auf zwei Wänden mit aktuellen Arbeiten individuell präsentieren können. Hier gibt jeder seine fotografische Visitenkarte ab.

Wir sind sehr froh, im Löhr-Center einen Rückblick auf 40 Jahre Foto-Club Koblenz zeigen zu können und dabei sicher zu sein, daß die Jubiläumsausstellung von vielen Menschen gesehen wird.

Chronik

 

1956          Am 10. Mai gründen sieben Teilnehmer der Fotoarbeitsgemeinschaft der VHS Koblenz die Foto-Arbeitsgemeinschaft Koblenz im VDAV. Die Gründungsmitglieder sind Fritz Ganzhübner, Helmut Haupt, Heinrich Hoffmann, Franz Kröber, Hans-Walter Rech, Hans Scholl und Heinrich Wolf. Zum 1. Vorsitzenden wählen sie Heinrich Wolf.                 

Helmut Haupt, Hans-Walter Rech und Heinrich Wolf sind auf der Bundesfotoschau in Ludwigshafen mit je einem Foto vertreten.

1958          Bezirkstag in Koblenz: Heinrich Hoffmann zum Bezirksleiter gewählt.

1962                   Gau-Ausstellung (Mitte-West) im Koblenzer Schloß,

 Umbenennung in Foto-Club Koblenz

1965          Heinrich Wolf wird die Goldene Leistungsmedaille für dreimalige Annahmen auf Bundesveranstaltungen verliehen

1966          Ausstellung in der Stadtsparkasse aus Anlaß des 10jährigen Bestehens

1970             Erste gemeinsame Ausstellung von Muswell Hill Photographic Society (London-Haringey) und Foto-Club Koblenz in der Kevag

1971             Stiftung eines Wanderpreises durch die Muswell Hill Photographic Society, der heute noch als Wanderpreis für den Clubmeister verwendet wird

1974                      Eröffnung der Ausstellung „Life in our town“ in der Zentralbibliothek von Hornsey (London) mit OB willi Hörter, Heinrich Wolf und Ludwig Langner

1975          Ausstellung im Mittelrhein-Museum „25 Jahre Foto-Club Koblenz

1976             Foto-Wochenende mit der Fotogroep Maastricht in der Eifel

1979             Foto-Ausstellung „Maastrichter sehen Koblenz – Koblenzer sehen Maastricht“ in der Galerie Handwerk

                                   Club belegt den 1. Platz bei der Süddeutschen Fotomeisterschaft in der Sparte „Schwarz-weiß“

1980             Rüdiger Spangenberg erster Bezirksmeister, Ludwig Langner erster Clubmeister

1981             Landesfotoschau im Künstlerhaus Metternich. Der Club wird mit 49 Annahmen von 18 Autoren, 4 Medaillen und 4 Urkunden erfolgreichster Verein

1982             Heinrich Wolf erhält Bundesverdienstkreuz. Er kandidiert nicht mehr als 1. Vorsitzender. Zu seinem Nachfolger wird Ludwig M. Langner gewählt.

1983          Ehrenvorsitzender Heinrich Wolf stirbt am 23. Mai

1987                        Erstmals eigene Clubräume Unterm Stern 6,

Eintragung ins Vereinsregister

1988          Landesfotoschau im Löhr-Center, 2. Platz in der Clubwertung

                        Fotoausstellung des Ciné Photo Club Nivernais in der Sparkasse

1989                        Vier Clubmitglieder fahren in die Partnerstadt Norwich und treffen sich mit dem Vorstand der Norwich&District Photographic Society            Ausstellung unter dem Titel „Inter-Forum 89“ mit den Vereinen aus Norwich, Nevers und Maastricht`

1991             Bei der Bundesfotoschau in Siegen belegt der Club den 7. Platz in der Vereinswertung.

 Benedikt Langner wird als zweitbester Jugendlicher ausgezeichnet.

Auf dem Landesverbandstag werden Herbert Lehmann als Techn. Leiter und Ludwig M. Langner als 1. LV-Vorsitzender in der Vorstand des Landesverbandes Hessen-Rheinland-Pfalz gewählt

1992             Auf der Landesfotoschau in Fulda erreicht der Club mit 23 Annahmen, 3 Urkunden und 1 Medaille die Vizemeisterschaft

                        Diether Wettlaufer gewinnt als Erster den Wanderpreis der Norfolk &Norwich – Koblenz Friedship Association

1993             Die Landesdiaschau wird von den 3 Koblenzer Fotoclubs im Bundesarchiv organisiert. Peter Heinsch als Redakteur des „Gegenlicht“ Mitglied im Landesverbandsvorstand

                        Titel einer Clubausstellung in der Sparda-Bank Koblenz 2001“

1994             Auf der Bundesdiaschau während der Photokina in Köln wird Benedikt Langner wieder als zweitbester Jungfotograf ausgezeichnet

1995             Nach Kündigung der bisherigen Clubräume werden in der Königsbach neue gefunden

1996             Jubiläumsausstellung „40 Jahre Foto-Club Koblenz“ im Löhr-Center

1997          „Inter-Forum `97“ mit Fotogroep Maastricht, NDPS u. CPCN mit je

                   25 pro Club in der Dresdner Bank

                        Heinrich Wolf gewinnt den Fotowettbewerb „50 Jahre Rheinl.-Pfalz“

                        Film über ihn in SWR 3

                        Heinrich Hoffmann zum Ehrenmitglied ernannt

                        Landesdiaschau in Hünfeld mit 11 Annahmen = 6. Platz Clubwertung

                        Bundesfotoschau in Schleswig mit 1 Annahme von Ochmanski

1998          Landesfotoschau in Ingelheim: 12 Annahmen, 2 Urkunden = 3. Rang

                   in der Clubwertung

                        Clubarbeit „Naturdenkmäler“ und Kalender der Kevag

                        Fritz Ganzhübner „Ein halbes Jahrhundert Fotografie im Rathaus

                        der Verbandsgemeinde Weißenthurm

1999          2. Platz der Clubwertung bei Landesdiaschau in Worms mit 19 Annahmen, 2 Medaillen, 1 Urkunde. Anita Reichel als beste Jungfotografin ausgezeichnet

                   Eckhard W. Schaust wird mit dem Titel ESDVF (Excellenter Service Deutscher Verband für Fotografie) für seine langjährige Tätigkeit als Bezirksleiter geehrt

2000          3. Platz in der Clubwertung auf der Landesfotoschau in Ludwigs-

Hafen mit 1 Medaille, 3 Urkunden und 18 Annahmen

Anita Reichel als beste Jugendliche mit dem Ehrenpreis des

Hessischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet

Bei der Budia in Nürnberg gab es zwei Annahmen

2001          Bisher bestes Ergebnis auf einer Bundesfotoschau ( in Karlsruhe) mit 9 Annahmen von 6 Autoren

2002          Heinrich Hoffmann wird auf dem Landesverbandstag in Fulda mit der Treuemedaille für 50jährige Verbandsmitgliedschaft durch Präsident Georg S. Holzmann geehrt

                   Bei der Landesfotoschau in Fulda errang Rolf Wilms eine Medaille, dazu

                        8 Annahmen = 11 Irispunkte oder 5. Platz in der Clubwertung

2003          6 Autoren mit 8 Werken auf der Bundesfotoschau in Gelsenkirchen

                   Ludwig M. Langner verzichtet auf das Amt des Landesverbandsvorsitzenden. Er erhält den Titel ESDVF

                        Landesdiaschau in Bickenbach:   8 Annahmen und 1 Urkunde =

  1. Platz in der Clubwertung

2004          Landesfotoschau in Winnweiler mit 13 Annahmen, 1 Urkunde und 1 Medaille = 3. Platz der Clubmeisterschaft

                        Dauerausstellung in der Schmerztagesklinik des Kemperhofs

                   Ausstellung im Haus Metternich: Ludwig M. Langner

„Rückblende – 50 Jahre Fotografie“

2005          Die Landesdiaschau wird wieder von den 3 Koblenzer Fotoclubs-dieses Mal im Soldatenheim – organisiert: 4 Annahmen

                   Ausstellung der Norwich & District Photographic Society unter dem Titel „100 Jahre – 100 Fotos“ in der Florinskirche

                        Beteiligung am „Mois de la Photographie“ in Nevers mit 30 Fotos

2006          3. Platz in der Clubwertung bei der Landesfotoschau in Bickenbach mit

                        17 Irispunkten (dar. 1 Urkunde und 16 Annahmen)

                        50 Jahre Foto-Club Koblenz, Jubiläumsausstellung im Haus Metternich 27.Mai-10.Juni,

                        2 Teilnehmer und 2 Annahmen bei der Budia in Zeil/Main

2007          90. Geburtstag unseres Gründungsmitglied Heinrich Hoffmann,

                        Raimar Nelsen-Königer stirbt am 10. Oktober

Bei der Landesfotomeisterschaft in Weilburg sind erstmals Dateien zugelassen. 14 Autoren mit 80 Werken sind beteiligt: 2 Medaillen, 2 Ur-

Kunden und 11 Annahmen bedeutet 5. Platz in der Clubwertung

Herbert A. Franke überlegener Bezirksmeister

Bundesfotomeisterschaft in Lüchow-Danneberg mit 8 Autoren und 7 An-

nahmen, danach Verleihung der bronzenen Retina an Rüdiger

Spangenberg

Interforum 2007 in der Florinskirche mit NDPS, CPCN und Nete en Aa

mit je 20 Bilder pro Club

2008          13 Autoren und 13 Annahmen bei der Bundesfotomeisterschaft auf der

                        Photokina in Köln = 7. Rang auf Bundesebene und bester Club aus

                        Hessen/Rheinland-Pfalz. Herbert A. Franke drittbester Autor.

                        Landesfotomeisterschaft in Westerburg: 14 Annahmen, 2 Urkunden =

  1. Platz bei der Clubwertung

                        Herbert A. Franke wiederholt seinen Sieg als Bezirksmeister

                        Ausstellung „Twin Lens“ in Norwich und „Partner-Blick“ in Koblenz mit

                        je 30 Fotos, die jeweils in der anderen Partnerstadt gemacht wurden

                        Jubiläumsausstellung in Nevers mit Fotos aus Koblenz bzw. Nevers

 

 

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