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Fotoausstellung „KLEINSTADT“

das Wichtigste im Überblick 

Liebe Freundinnen und Freunde von Denkbares, zur Vernissage der Fotoausstellung „KLEINSTADT“ des prominenten Berliner Fotografenpaars Ute Mahler und Werner Mahler am Freitag, 2. August 2019 um 19:30 Uhr im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen laden wir schon heute ein. Notieren Sie sich den Termin jetzt schon! Der Eintritt ist frei. Ute Mahler und Werner Mahler waren Schlüsselfiguren der Fotografie in der DDR und haben nach der Wende die renommierte Fotografenagentur Ostkreuz mitbegründet. Nachdem beide jahrzehntelang unabhängig voneinander erfolgreiche Karrieren verfolgt haben, legt das Fotografenpaar seine dritte gemeinsame Publikation mit dem Titel „Kleinstadt“ vor – eine Expedition ins deutsche Hinterland. Ihre lakonisch präzisen Bilder fixieren die Zeit und den Ort. Sie erfassen die Idee einer Kleinstadt, die sich aus den Bildern vieler Kleinstädte zusammensetzt: von Arzberg über Bitterfeld, Hofgeismar, Pasewalk, Simmern bis nach Wadern und Zehdenick. Die Zukunft der kleinen Städte entscheidet sich in den nächsten Jahren. Die Zukunft sind die Jungen, wenn sie gehen, stirbt die Kleinstadt.

„Das Thema interessiert uns schon lange. Wir haben uns auch in unseren vorigen Arbeiten mit Vorstädten und unaufgeregten Orten beschäftigt. Wir wollten Städte besuchen, die in keinem Reiseführer stehen und die zu weit von der Autobahn entfernt sind, als dass Menschen sie auf der Durchreise durchqueren würden“, erklärte Ute Mahler im Gespräch mit dem ZEIT Magazin. „Diese Orte sind Biotope, in denen das Leben übersichtlich erscheint. Wo es große Gemeinschaft gibt, aber auch starke soziale Kontrolle. Da, wo es keine Attraktionen gibt, werden die Kleinigkeiten spannend.“

Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Künstlerischer Leiter des Kultursommers Rheinalnd-Pfalz, wird in die Ausstellung einführen. Ute Mahler und Werner Mahler werden anwesend sein und mit uns über die Zukunft der kleinen Städte und die Herausforderungen des Lebens auf dem Land sprechen.

Für die Vernissage haben wir eigens ein Musikprogramm zusammengestellt: Der Multi-Perkussionist Stefan Kohmann und die Akkordeonistin Eva Zöllner nähern sich dem Thema Kleinstadt mit experimentellem Ideenreichtum und schaffen urbane Klanglandschaften, die die Fotos der Ausstellung kommentieren. Im Anschluss klingt der Abend mit Vibraphon-Jazz und einem Glas Wein aus.

Mit DENKBARES geht es aber schon am kommenden Mittwoch im ISSO Koblenz weiter. Prof. Dr. Dieter Lamping spricht über Karl Jaspers als politischen Philosophen: „Deutscher, Europäer, Weltbürger“. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf anregende Begegnungen.

Martin W. Ramb und Holger Zaborowski

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